Meine Erfahrungen mit Socken beim Laufen

2. Mai 2010 | Von Daniela | Kategorie: Basics zum Thema Laufen, Laufausrüstung

Socken-150x150 in Meine Erfahrungen mit Socken beim LaufenMatthias hat ja die Laufbekleidung schon vorgestellt und seine Meinungen /Erfahrungen darüber geschrieben. Ich möchte aber dem Thema “Laufsocken” noch Einiges mehr mit geben. Auch weil ich aufgrund meiner eigenen Erfahrungen Einiges anders sehe. Außerdem gibt es ja noch die Kompressionssocken, die er entweder mit Absicht nicht erwähnt hat weil er sie extra bearbeiten will oder schlichtweg vergessen hat. Baumwollsocken kann er nicht empfehlen. Nein? Ich schon. Natürlich nur aus meinen allereigensten Erfahrungen. Ich laufe egal mit welchen Socken. Laufsocken vom Discounter, Trekking-/Skater-/Skisocken vom Discounter, Baumwollsöckchen von “keineahnungwas”. Bisher hatte ich eine einzige Blase, und zwar mit Laufsocken die ich schon mehrere Monate benutzt hatte (ja zwischendurch auch mal gewaschen). Das Einzige womit ich noch nicht gelaufen bin sind Nylonstrümpfe. Ich denke da werde ich demnächst der Vollständigkeit halber einmal einen Selbstversuch wagen, damit ich auch da meine Erfahrungen weiter geben kann. Es ist sicherlich so individuell wie es unsere Füße sind, aber von vornherein zu sagen: Laufen sollte man (=der Läufer/die Läuferin) NUR in Laufsocken halte ich schlichtweg für falsch.

Und mal ganz ehrlich: es gibt ja auch noch “ohne-Socken-Läufer” und Barfußläufer. Gerade die Zweiten sind derzeit wieder stark im Kommen. Da fehlt mir allerdings wirklich die Erfahrung. Auch ohne Socken bin ich bisher noch nicht gelaufen. Diese beiden Möglichkeiten werde ich demnächst auch mal auf Lauftauglichkeit testen. Diese Berichte werden sich dann neben dem Laufen in  Nylons sicher in der Rubrik  “Unwegsames über das Laufen”  finden. Also im Prinzip scheint “da unten” so einiges möglich, gut und richtig zu sein. Auch ohne Laufsocken.

Beine3-150x150 in Meine Erfahrungen mit Socken beim Laufen

Und dann gibt es dann ja auch noch die erwähnten “Kompressionssocken”, eigentlich aus Krankenhäusern bekannt, wo sie zur Behandlung von Gefäßkrankheiten eingesetzt werden (Thrombosestrümpfe). Wem geistert jetzt nicht die bettlägerige Oma im Krankenhausbett in langen weißen Strümpfen durch den Kopf?  Genau die werden in leicht abgewandeltem Design und mit etwas anderen Materialien seit einigen Jahren auch im Sport eingesetzt. Das Prinzip aber ist das Gleiche:  Die Socke übt einen konstanten leichten Druck auf die Wade aus was die Muskulatur stützen und den  Rückstrom des sauerstoffarmen Blutes zum Herzen verbessern soll. Außerdem können sich die Arterien weiten – und mehr Blut durchlassen, also mehr Sauerstoff zum Muskel transportieren. Klingt in der Theorie gut und sinnvoll und Oma bewahrt es möglicherweise vor Gefäßerkrankungen. Was aber bedeutet das für den Läufer?  Da mir selbst da die Praxis bisher verwehrt blieb und wohl auch bleiben wird (35,- aufwärts für ein Paar Socken bin ich nicht bereit auszugeben) habe ich mir diverse Trageberichte angesehen und festgestellt, dass Läuferdeutschland da sehr gespalten ist.

Manche sind völlig davon überzeugt und berichten:

  • das Poblem von “müden oder schweren Beinen” und Krämpfen verringert sich
  • die Regenerationsphase ist deutlich verkürzt
  • keine geschwollenen Füße mehr
  • super Tragegefühl
  • steigert auch das mentale Wohlbefinden
  • laufe lockerer

Andere sind nicht so sehr begeistert:

  • Druck unangenehm und behindert beim Laufen
  • es sieht einfach lächerlich aus
  • kein Unterschied zum Laufen “ohne”
  • machen auch nicht schneller

Top Athleten wie Paula Redcliff, Irina Mikitenko und Triathlet Timo Bracht tragen sie. Andere wie Haile Gebrselassie, Paul Tergat und Bezunesh Bekele tun es nicht.

Wissenschaftliche Studien, sowohl über den Nutzen als auch über den “nicht-Nutzen” gibt es reichlich. So bleibt das auch wohl eine Frage des persönliche Wohlbefindens.

Als Frau muss ich natürlich auch den Style-Faktor berücksichtigen. Inzwischen gibt es neben den doch etwas biederen schwarzen und weißen auch pinke und giftgrüne Kompressionsstrümpfe. Zu einem schicken Laufrock (natürlich farblich abgestimmt) mögen sie passen und bei entsprechender Figur sogar noch fesch aussehen. Bei Männern ist es für mich ein absolutes no-go. Aber Läufer wollen ja auch sportlich und nicht sexy aussehen. Icon Smile in Meine Erfahrungen mit Socken beim Laufen

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7 Kommentare auf "Meine Erfahrungen mit Socken beim Laufen"

  1. Highopie sagt:

    Zitat: “Aber Läufer wollen ja auch sportlich und nicht sexy aussehen.”

    Falsch !!! Läufer wollen sportlich UND sexy aussehen !!!

  2. Daniela sagt:

    Ja?? Dann frag ich mich aber ernsthaft warum doch so viele mit Ommas Stützstrümpfen unterwegs sind.
    Dass Läufer beides wollen ist wohl klar, aber WIE kann man(n) denn sportlich UND sexy aussehen?

  3. Highopie sagt:

    Zitat: “Ja?? Dann frag ich mich aber ernsthaft warum doch so viele mit Ommas Stützstrümpfen unterwegs sind.”

    Na, weil es eben sexy aussieht. (oder nicht?)

  4. Daniela sagt:

    Zitat: “Na, weil es eben sexy aussieht. (oder nicht?)”

    Ja, genau…oder nicht!!
    Es sieht eben NICHT sexy aus. Die Frage ist ja aber immer noch: WAS sieht denn dann sexy aus?

  5. Highopie sagt:

    Hmmm ? KompressionsGanzKörperAnzug ???

  6. Matthias sagt:

    Oha, ich glaube der Highpie entwickelt gerade seinen eigenen Fetisch. Denk aber bitte daran, Lack gehört nicht in die Rubrik Funktionskleidung. Zumindest nicht beim Laufen *g

  7. Highopie sagt:

    Ach so….. :-(

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